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Neuruppin – die Fontanestadt

Die Geburtsstadt Theodor Fontanes und Karl Friedrich Schinkels mit ihrem gut erhaltenen klassizistischen Stadtzentrum ist heute das Verwaltungs-, Wirtschafts- und Bildungszentrum für den Nordwestraum Brandenburgs. In direkter Lage am Ruppiner See bildet Neuruppin zugleich das Tor zur Ruppiner Schweiz. Die Ursprünge der Stadt liegen im 12. Jahrhundert – als Garnisonsstadt blickt sie auf eine über 300 Jahre währende Tradition zurück, die mit dem Abzug der russischen Truppen im Jahr 1993 beendet wurde. Im Rückblick auf die Geschichte und den staatlich gelenkten Wiederaufbau der Stadt nach dem großen Stadtbrand 1787 wird Neuruppin auch gern als preußischste aller preußischen Städte bezeichnet.

Inzwischen hat sich die Fontanestadt als Tourismus- und Gesundheitsstandort etabliert, der für die Region und das Umland eine wichtige Funktion wahrnimmt. Die Ansiedlung von Hochschuleinrichtungen (Business Administration, Medizin) unterstreicht den Anspruch Neuruppins als Bildungsstandort. Die Fontanestadt ist darüber hinaus Verwaltungssitz des Landkreises Ostprignitz-Ruppin und Mittelzentrum. Entsprechend der Landesförderpolitik wurde sie als Regionaler Wachstumskern ausgewiesen und kooperiert hierbei mit den angrenzenden Nachbarkommunen.

www.neuruppin.de