Projekte des Städtekranz Berlin-Brandenburg · 2000–heute

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EXPO 2000

Mit dem Kooperationsprojekt »Alte Kasernen für neues Leben - Konversion im Städtekranz um Berlin« präsentierte der Städtekranz seine bis dahin erreichten Erfolge auf dem Gebiet der zivilen Nachnutzung militärischer Liegenschaften im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000.

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7 preußische Stadtspaziergänge (2001)

Unter dem Motto Preußen im Gehen verstehen lädt der Städtekranz ein breites Publikum dazu ein, sich in den sieben Städten auf die Suche nach dem preußischen Alltag zu begeben. Damit leistete die Arbeitsgemeinschaft einen vielbeachteten Beitrag zum Preußenjahr 2001.

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Produktionskultur + Kulturproduktion (2002)

Die langjährige Geschichte der Handwerks-, Gewerbe- und Industriestandorte war immer auch eng mit der Kulturgeschichte der Städte verbunden und hat im Städtekranz vielfältige Spuren hinterlassen. Architektonische Zeugnisse der Produktionskultur und Beispiele für Kulturproduktion in ehemaligen Produktionsstätten werden in diesem Projekt (2002) vorgestellt.

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Sieben grüne Stadtspaziergänge (2004)

Der Städtekranz beteiligte sich mit dem Projekt »Sieben grüne Stadtspaziergänge« am Kulturland-Themenjahr 2004, das unter dem Motto Landschaft und Gärten stand.
Die »Sieben grünen Stadtspaziergänge« laden zu einem etwas anderen Stadtrundgang ein, der durch die grünen Kleinode der sieben Städte führt. So führt Sie Cottbus z. B. auf die Spuren Fürst Pücklers, in Frankfurt (Oder) kann der Europagarten erkundet werden und in Eberswalde wartet der älteste forstbotanische Garten Europas auf Ihren Besuch.

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1000 Jahre Kirche in Brandenburg (2005)

Der Städtekranz beteiligt sich an der Kulturland-Brandenburg-Kampagne 1.000 Jahre Christentum in Brandenburg mit der Entdeckungsreise durch die sieben Städte unter dem Titel »1.000 Jahre Kirche in Brandenburg«.

In Brandenburg an der Havel finden Sie vor allem schriftliche und bauliche Zeugnisse der Geschichte des Christentums. Die Fenster der St. Marienkirche in Frankfurt (Oder) fesseln den Betrachter durch ihre bildliche Darstellung der biblischen Geschichte.

Insbesondere unter diesen Rahmenbedingungen bleibt es Ziel der Stadtentwicklung, die Attraktivität der Städte - und ganz besonders der Innenstädte - als Wohn- und Lebensort zu erhalten und weiter zu stärken. Mit der vorliegenden Broschüre geben die sieben Städte einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, wie sie mit der Thematik umgehen.

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Berichtssystem zur Lebensqualität (2005)

Wie zufrieden die Bürgerinnen und Bürger mit der Lebensqualität in den Regionalen Entwicklungszentren des Brandenburger Städtekranzes sind, wird im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes untersucht.

Bis August 2005 wird ein Berichtssystem aufgebaut, dass Trendaussagen und Ver-gleiche zur Lebensqualität in und zwischen den Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eberswalde sowie Frankfurt (Oder), Jüterbog, Luckenwalde und Neuruppin erlaubt. Das Berichtssystem ist so angelegt, dass es durch die Stadtverwaltungen nach Projektablauf zur laufenden Beobachtung weitergeführt werden kann.

Ein wichtiger Baustein dieses Berichtssystems ist die Befragung der Bürgerinnen und Bürger per Internet. Hier sind insbesondere die Beurteilungen und Wahrnehmungen der Bürger zu verschiedensten Aspekten des Lebens in der Stadt gefragt.

Das Projekt wird vom Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung/Erkner, dem Stadtforschungsbüro Advis/Berlin und der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft der Städte, vertreten durch das Büro Ernst Basler + Partner GmbH/Potsdam, durchgeführt.

Projektabschluss:August 2005

wohnen in brb

Leben und Wohnen in Brandenburg (2006)

Die jüngere Geschichte unserer Städte ist durch teilweise gravierende Umbruchprozesse gekennzeichnet. So bewirkte und bewirkt der wirtschaftliche Strukturwandel, dass alte Industriestandorte brachfallen, dass nicht mehr benötigte Kasernen und Militärareale einer zivilen Nachnutzung zugeführt werden - nicht selten in attraktiven innerstädtischen Lagen. Natürliche Bevölkerungsentwicklung, Zu- und Abwanderung haben gravierende Auswirkungen auf die Einwohnerzahlen.

Unter diesen Rahmenbedingungen bleibt es vorrangiges Ziel der Stadtentwicklung, die Attraktivität der Städte - und ganz besonders der Innenstädte - als Wohn- und Lebensort zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Mit der vorliegenden Broschüre geben die sieben Städte einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, wie sie mit der Thematik umgehen.

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learning by H2O

Vom Wasser haben wir's gelernt (2007)

Diese Zeile aus "Die schöne Müllerin" von Wilhelm Müller hat Franz Schubert durch seine Vertonung weltberühmt gemacht. In dem Liederzyklus heißt es auch über das Wasser:"Es hat nicht Rast bei Tag und Nacht, ist stets auf Wanderschaft bedacht". In diesen Worten klingt viel von der schöpferischen Unruhe mit, die uns Menschen treibt. Gleichzeitig beschreiben sie aber auch die Lebensfreude, die das Spazieren, vielleicht auch das "Stadtspazieren" erzeugt.

Auch der Städtekranz Berlin-Brandenburg hat sich in seinen, nun schon zur Tradition gewordenen "Stadtspaziergängen", dieser Thematik angenommen. Luckenwalde ist sehr erfolgreich dabei, das Flüsschen Nuthe wieder zu einem Teil des Stadtbildes zu machen. Das tausendjährige Jüterbog beeindruckt mit seinen sechs Wassertürmen und hat mit seiner Handpumpe vor dem altehrwürdigen Rathaus der unverzichtbaren Wasserversorgung ein schönes Denkmal gesetzt.

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Zwischenbilanz

Projekte und Positionen (2007)

Der »Städtekranz Berlin-Brandenburg« hat im April 2005 sein 10-jähriges Bestehen gefeiert und das liegt nun auch schon wieder zwei Jahre zurück. Auch wenn die Jahre wie im Fluge vergangen sind, so ist es doch eine lange Zeit - ausgefüllt mit gemeinsamen Erfahrungen und gemeinsamen Aktivitäten.

Die Arbeitsgemeinschaft »Städtekranz Berlin Brandenburg« ist an und mit ihrer Arbeit gewachsen. Aus dem zarten Pflänzchen ist ein stattlicher Baum geworden, der im Land Brandenburg nicht mehr zu übersehen ist.Mit zahlreichen fachlichen Beiträgen hat sich die ARGE in die Gestaltung der Landesentwicklungspolitik eingemischt und damit nicht nur die Positionen der beteiligten Städte gestärkt. Sie ist auch zu einem gefragten und geschätzten Dialogpartner der Landesregierung avanciert, was sich insbesondere in der aktuellen Diskussion um die Neuausrichtung der Struktur- und Förderpolitik widerspiegelt.

» Download der Broschüre

provinz und metropole

Provinz und Metropole, Metropole und Provinz (2008)

Auf den ersten Blick scheint heute klar zu sein, wo die Metropole ist und wo die Provinz. Doch je weiter man in der Geschichte zurückblättert, umso schwieriger wird es, eine derartige Standortbestimmung vorzunehmen. Die Geburtsstunde der Mark Brandenburg wird auf das Jahr 1157 datiert. Der älteste Teil Berlins hingegen findet seine erste urkundliche Erwähnung als "Cölln" erst 80 Jahre später. Seit 1815 sprechen wir von der Provinz Brandenburg als einem Teil Preußens. Mal war die Hauptstadt Potsdam, mal Berlin.

Wer oder was bewirkte das Werden zur Metropole und bestimmte ihr geistiges Klima? Woher stammen die Akteure und welche Prägung erfuhren sie durch ihre Herkunftsorte? Welche Wertungen und Sehnsüchte verbinden die Menschen mit den scheinbaren Gegensätzen Provinz und Metropole? Ist die eine ohne die andere denkbar? Sind Adjektive wie "provinziell" und "weltstädtisch" als Zustandsbeschreibung noch zeitgemäß oder längst überholt?

Die sieben Städte des Städtekranzes verteilen sich im Raum Brandenburg rund um den geographischen Mittelpunkt Berlin. Jede von ihnen kann eine eigene Sicht und selbstbewusste Interpretation des Themas Provinz und Metropole beisteuern.
Aber lesen Sie selbst ...

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spuren der demokratie

Spuren der Demokratie (2009)

Nach zwanzig Jahren wird nun überall im vereinten Deutschland Rückblick gehalten. Auch in Brandenburg erinnern im Jubiläumsjahr zahlreiche Ausstellungen, Festakte und Sonderpublikationen an den Herbst 1989. Die diesjährige Broschüre des "Städtekranzes Berlin-Brandenburg", eines Zusammenschlusses von sieben der größten Städte im Land, will sich mit den Bürgerinnen und Bürgern auf die Spuren dieser und vorangegangener demokratischer Veränderungen begeben. Sie reiht sich damit ein in die vielfältigen Veranstaltungen der Initiative Kulturland Brandenburg, die 2009 unter dem Motto Demokratie und Demokratiebewegungen" stehen.

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stadt umbau plus

Dialog Stadtumbau Ost Plus

Der Städtekranz Berlin-Brandenburg hat einen fachpolitischen Dialog zum Thema »Quo vadis Stadtumbau Ost?« veranstaltet. Basis für die Dialog-Veranstaltung bildete der durch den Städtekranz Berlin-Brandenburg erarbeitete Entwurf einer Positionierung der ostdeutschen Stadtumbaustädte zu Anforderungen an ein künftiges Stadtumbauprogramm. Gemeinsam mit Stadtumbauakteuren im Land Brandenburg sowie interessierten Akteuren aus anderen ostdeutschen Ländern wurden im Rahmen der vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) des Landes Brandenburg unterstützten Veranstaltung die besonderen Herausforderungen des künftigen Stadtumbaus in ostdeutschen Kommunen herausgearbeitet und die weiterhin vorhandenen spezifischen ostdeutschen Anforderungen an ein künftiges Förderprogramm formuliert. Die Ergebnisse der Dialog-Veranstaltung wurden im Positionspapier (Fassung vom 05.11.2015) berücksichtigt.

»Wie geht es weiter?«

Vorgesehen ist die Bekanntmachung dieser ostdeutschen "Grund"-positionierung zum künftigen Stadtumbauprogramm über einen breiten Akteurskreis und gegenüber unterschiedlichen Adressaten mit dem Ziel einer weiteren Unterstützung dieser Positionierung bzw. Verknüpfung mit anderen Positionierungen sowie eine Prüfung der Durchführung einer größeren politischen Veranstaltung der ostdeutschen Stadtumbauakteure im Vorfeld der fachpolitischen Entscheidung zum Programm Stadtumbau ggf. im Jahre 2016.

Zur Dokumentation der Veranstaltung gelangen Sie über folgende Links:

» Programm der Dialog-Veranstaltung
» Dokumentation der Dialog-Veranstaltung
» Positionierung Städtekranz Berlin-Brandenburg

Präsentationen der Referenten der Dialog-Veranstaltung
» Beitrag Brandt
» Beitrag Broesicke
» Beitrag Fellner
» Beitrag Hochheim
» Beitrag Kathke
» Beitrag Nelle
» Beitrag Schoenfelder-1
» Beitrag Schoenfelder-2
» Beitrag Schwarzendahl
» Beitrag Schweinberger
» Beitrag Volkerding

branek

Brandenburger Städte-Netzwerk Energieeffiziente Stadt und Klimaschutz - Branek (2012)

Aufbauend auf den Netzwerkstrukturen der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft »Städtekranz Berlin-Brandenburg« soll das Projekt die kommunalen Verwaltungen für die Herausforderungen von Klimaschutz und Energieeffizienz rüsten. Ziel ist die Zusammenführung von vorhandenen kommunalen Erfahrungen und Know-how, die gemeinsame Erarbeitung der Grundlagen für lokale Strategien, der Aufbau dauerhafter Kommunikationsstrukturen zwischen und in den Städten und die Begleitung lokaler Aktivitäten. Vor dem Hintergrund knapper personeller und finanzieller Ressourcen bietet insbesondere der Netzwerkcharakter des Projektes den beteiligten Kommunalverwaltungen eine gute Möglichkeit sich den neuen Aufgaben zu stellen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

BraNEK ist ein Pilotprojekt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert. Mit den geförderten Pilotprojekten sollen innovative und beispielhafte Lösungsansätze für die Stadt der Zukunft unterstützt und bekannt gemacht werden.

» Informationen zum Pilotprojekt
» Download der Kommunalen Arbeitshilfe »Energie & Klima«

moderne baukultur brb

Moderne Baukultur in Brandenburg (2011)

Baukultur ist der Spiegel gesellschaftlicher Entwicklung und dadurch fester Bestandteil der kollektiven Identität jeder Stadt. Als gesellschaftliches Abbild unterliegt sie den vorherrschenden Ansichten und berührt existenzielle Fragen der Stadtentwicklung:Wie wollen wir wohnen, wie arbeiten, wie zusammenleben? Die Antworten darauf fallen immer wieder unterschiedlich aus und folgen doch gemeinsamen Zielen:Der Statik und Zweckmäßigkeit der Gebäude, der Sicherheit des Verkehrs, dem Funktionieren der öffentlichen Versorgung aber auch dem menschlichen Wohlbefinden und der Lebensqualität.

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